Jochen Matschke: Vom Tennisprofi zum Schauspieler

Lukas Hartmann
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Jochen Matschke ist ein deutscher Schauspieler, Jahrgang 1985, der vor seiner Filmkarriere als Tennisprofi aktiv war. Im Fernsehen kennen ihn viele als Felix Sonntag aus „In aller Freundschaft“ oder aus Filmen wie „Zum Glück gibt’s Schreiner“ und „Alice im Weihnachtsland“.

Sein Berufsweg hat zwei klar erkennbare Abschnitte. Zuerst stand der Wettkampf auf dem Tennisplatz im Mittelpunkt, später die Arbeit vor der Kamera. Wer seine Rollen einordnen möchte, sollte beide Seiten kennen.

Erster Abschnitt: Jochen Matschke auf dem Tennisplatz

Matschke spielte als Profi in der ersten Tennis-Bundesliga. Im Interview mit dem Südkurier vom 31. Januar 2020 beschrieb er seinen späteren Schritt zur Schauspielerei als Erfüllung eines früheren Berufswunsches. Der Wechsel war also mehr als eine sportliche Nebenbeschäftigung mit gelegentlichen Fernsehauftritten.

Tennis blieb auch in seiner öffentlichen beruflichen Vita erhalten. Die Agentur führt die Sportart ausdrücklich auf professionellem Niveau. Daraus lässt sich seine sportliche Erfahrung erkennen; eine aktuelle Turnierteilnahme oder heutige Weltranglistenposition folgt daraus nicht.

Zweiter Abschnitt: Ausbildung und erste Filmrollen

Geboren wurde er in Berlin. Für die Schauspielausbildung ging er an die New York Film Academy. Später setzte er seine Ausbildung am Studio für Filmschauspiel Lene Beyer fort und besuchte weitere Workshops. Sein Filmmakers-Profil nennt die New Yorker Ausbildungszeit von 2011 bis 2013.

Am Anfang seiner Filmografie stehen Kurzfilme. Es folgten Episodenrollen in deutschen Serien und größere Aufgaben in Fernsehfilmen. Diese Entwicklung erklärt, warum sein Name in sehr verschiedenen Programmsparten auftaucht: in Krimis, Familiengeschichten und romantischen Komödien.

Wer sich auch für andere Berufe vor der Fernsehkamera interessiert, kann das Porträt der Moderatorin Julia Menger ergänzend lesen. Moderation und Schauspiel stellen dabei unterschiedliche Aufgaben an die Personen im Bild.

Drei Rollen als Einstieg in seine Filmografie

Felix Sonntag – „In aller Freundschaft“. Matschke spielte den IT-Experten der Sachsenklinik. Seine Figur war mit Sarah Marquardt verbunden. Der MDR weist ihn in der Besetzung ausdrücklich als Felix Sonntag aus. Er spielte dort also keinen Arzt, auch wenn die Serie vor allem mit medizinischen Geschichten bekannt wurde.

Mike – „Zum Glück gibt’s Schreiner“. In dem 2020 ausgestrahlten Fernsehfilm übernahm Matschke die Rolle eines Schreinermeisters. Der Südkurier stellte diese Arbeit damals als seine erste Hauptrolle vor. Für den Blick auf seine Karriere ist sie deshalb ein sinnvoller nächster Schritt nach den Serienauftritten.

Jakob Huber – „Alice im Weihnachtsland“. Die ZDF-Komödie erzählt von der Köchin Alice, die Weihnachten bei der Familie ihres Freundes in Bayern verbringen möchte. Dessen Bruder Jakob gehört zu den zentralen Figuren. Die Familienverhältnisse im Film sind Rollenbiografien und sagen nichts über Matschkes eigenes Privatleben aus.

Was die aktuelle Vita zusätzlich nennt

Die Agenturvita führt unter anderem „Der Bergdoktor“, „Die Glücksspieler“, „Nine Perfect Strangers“, „Watzmann ermittelt“ und „SOKO Stuttgart“ auf. Unter 2026 stehen dort auch Arbeiten für „SOKO Stuttgart“ und „Die Bergretter“.

Beim Nachschlagen beachten: Die Jahreszahl in einer Produktionsvita muss nicht das Jahr der Erstausstrahlung sein. Zwischen Dreharbeiten, Fertigstellung und Veröffentlichung kann Zeit liegen. Für einen konkreten Sendetermin ist daher die Programmseite des Senders entscheidend.

Was Zuschauer häufig wissen möchten

Wie alt ist Jochen Matschke? Sein bestätigtes Geburtsjahr ist 1985. Im Jahr 2026 wird er 41; ohne verlässlich veröffentlichten Geburtstag lässt sich der Geburtstag nicht genauer einordnen.

War er wirklich Tennisprofi? Ja. Die sportliche Vergangenheit ist durch seine Vita und das damalige Interview dokumentiert.

Wen spielte er in der Sachsenklinik? Felix Sonntag, einen IT-Experten.

Wo lernte er Schauspiel? Unter anderem an der New York Film Academy und bei Lene Beyer.

Ist eine neue Vita-Angabe schon ein Sendetermin? Nein. Für die Ausstrahlung sollte zusätzlich der jeweilige Sender geprüft werden.

Zum Einstieg bieten sich ein Serienauftritt als Felix Sonntag und anschließend einer seiner Fernsehfilme an. So lässt sich sein Wechsel zwischen wiederkehrender Figur und größerer Filmrolle nachvollziehen.

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Katharina Seidel ist ein virtuelles Autorenprofil und redaktionelles Pseudonym von Newzkurier. Die Beiträge widmen sich Persönlichkeiten aus Unterhaltung, Fernsehen und Sport. Besonders interessiert dabei die Arbeit hinter öffentlichen Auftritten: Training, kreative Projekte und die Schritte, aus denen eine Karriere entsteht. Ziel sind zugängliche Porträts, die berufliche Leistungen erklären und persönliche Grenzen respektieren. Das Profil steht für ein digitales Publikationsformat; eine persönliche Ausbildung oder Berufserfahrung wird damit nicht behauptet.